Für eine Versachlichung der Diskussion um Steuergerechtigkeit!
Vor dem Hintergrund der schwachen Konjunkturentwicklung und steigenden Budgetdefizits ist die Diskussion um eine stärkere Besteuerung von Vermögen heftig entbrannt. Leider wird versucht, diese Diskussion mit Untergriffen, tendenziösen Behauptungen und persönlichen Diffamierungen zum Stillstand zu bringen. Gerade von Seiten des auflagenstärksten Blattes in Österreich ist beinahe schon eine Kampagne gegen die Vermögensteuer und gegen Personen, die für sie eintreten, initiiert worden. Die Form, die diese mediale Berichterstattung mittlerweile angenommen hat, ist der österreichischen Medienlandschaft nicht würdig.
So heißt es etwa in einem Artikel des Innenpolitikchefs Claus Pándi am 19. April 2009 in der Krone: "Seitdem Franz Voves forsch vorwärts stürmend seinen Platz in der Geschichte der Neuen Ökonomischen Politik sucht, fragt so mancher, woher der Genosse Landeshauptmann - und neuerdings seine Salzburger Landeshauptfraukollegin, Mirabell-Prinzessin Gabi Burgstaller, im Schlepptau -, das Unterfutter ihrer Retro-Ideologie beziehen?"
Die Antwort auf diese Frage scheint er beim Wirtschaftsforschungsinstitut gefunden zu haben. "Im Finanzministerium wird das seltsame Treiben der Wirtschaftsforscher zunehmend mit Argwohn beobachtet. Denn manche dort meinen, es könne nicht Aufgabe des WIFO sein, (linken) Funktionären parteipolitisches Unterfutter zu liefern. Dabei hat das WIFO eine liberale Legende als Gründervater: Den österreichischen Ökonomie-NobelpreisträgerFriedrich-August von Hayek! Denn neuerdings hat es den Anschein, als wäre sein Institut von gewissen Sektierern unterwandert."Und die nennt er auch beim Namen: Dort " ... macht sich ein Herr Marterbauer breit, der seit langem mit wenig beachteten Publikationen ("Wem gehört der Wohlstand?") Anhänger sucht - und nun in Franz Voves (und Gabi Burgstaller) Verehrer gefunden hat."
Diese Form von Meinungsbildung lehnen wir auf's Schärfste ab und haben daher untenstehenden offenen Brief verfasst, den wir zur Online-Unterschrift auflegen.
Wir möchten auf dieser Seite aber vor allem auch Inhalte zu einer sachlichen Diskussion für mehr Steuergerechtigkeit zur Verfügung stellen und bieten daher zukünftig auch Links und Artikel zum Thema an.
Impressum/Kontakt
"www.faire-steuern.at" ist eine private Initiative. Sie bietet allen Menschen eine Plattform, um öffentlich ein Zeichen für Steuergerechtigkeit und für eine Versachlichung der Diskussion um Steuergerechtigkeit zu setzen. Ziel ist es, ein breites Bündnis zu schaffen, das österreichische Steuersystem fairer zu gestalten und den Diskurs darüber mit Sachargumenten und nicht mit persönlichen Diffamierungen zu führen.
Silvia Angelo, 1040 Wien, kontakt@faire-steuern.at
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